Der Grund warum ich hier diesen Thread aufmache ist der, das ich gerne mal wissen würde, wie denn andere sich mit der Frage an sich selbst auseinander setzen: "Bin ich ein Emo(/Punk/Goth/...) oder nicht?"
Das mag jetzt zuerst ganz simpel klingen, doch will ich erstmal meine eigene Ansicht dazu äußern, denn so leicht lässt sich das nun auch nicht beantworten:
Zu aller erst denke ich, kann eine solche Frage deswegen nicht augenblicklich beantwortet werden, weil schonmal von Anfang an keine definitive Antwort genannt werden kann, was daran liegt, das diese Frage schonmal jeder anders sieht.
So wird jemand, der von der jeweiligen Szene keine Ahnung hat, die Szenen klischees mit der Person vergleichen und daran seine Meinung festlegen, während zum gleichen Zeitpunkt, die Person die selber längere Zeit in der Umgebung von Leuten der Szene gelebt hat, das natürlich total anders sehen mag. Sagt nun die Person, die die Erfahrung mit Leuten und den Werten der jeweiligen Szene gemacht hat, dem Aussenstehenden er/sie sei jetzt z.B. ein Emo, so spielen sich in den Köpfen der beiden Personen zu der einen Antwort 2 verschiedene Bilder/Szenarien, was den Charakter der Szenen-Person angeht, ab.
Doch wie muss ich nun meine Antwort wählen, das es nicht zu einem totalen Missverständnis kommt? Sag ich Aussenstehenden einfach ich sei (aus ihrer Sicht) kein Emo(/Punk/Goth/...) während ich denen aus der Szene das Gegenteil sage? Was würde nun stimmen? Wäre ich nun ein Emo(/Punk/Goth/...) oder nicht, wenn ich meine Antworten stets so varriiere?
Allein von diesem Beispiel aus gesehen bin ich der Meinung, das es jedem individuell eigentlich nicht direkt leicht fallen kann zu behaupten was er nun sei, oder nicht.
Jetzt werden sicherlich einige von euch denken, das niemand Emo ist, weil die Szene ohnehin ein totaler misch-masch aus vielen verschiedenen Richtungen und Eingebungen der einzelnen ist. Andere werden einfach auf die Wurzeln zurückgreifen, das Emo nur der ist der sich so Kleidet/ styl't/ Emocore hört/ etc, um eine gerade Trennlinie zu ziehen. Wiederrum andere werden darauf beharren Emo sei Eine Lebenseinstelung, eine Richtung und kein Ort an dem man sich entweder befindet oder nicht - eben eine Idee, eine grobe Schablone um dann etwas feineres mit mehr Konturen aus sich selbst zu machen.
Was denkt ihr darüber? Wie würdet ihr diese Frage beantworten und wieso? Würde mich über ein paar Meinungen aus der Community freuen =)
lg Jürgen
PS: Ich hoffe ich trete niemanden mit diesem Thread zu nahe, desweiteren Entschuldige ich mich falls ich irgendjemanden durch meine Beispiele oder Wortwahl auf den "Schlips getreten" bin. Ich habe beim schreiben dieses Threads keinerlei übles im Sinn gehabt und desweiteren bitte ich allen nur ernst gemeinte Beiträge zu verfassen, danke.
Sein oder nicht sein, was für ne Frage ._.
3.2.2012 19:37:48
Es gibt immernoch einen unterschied zwischen der Musikrichtung Emo und der stylischen Emoscene.
Ob man sich Emo nennen darf, wenn man mind 1. der beiden Sachen erfüllt, ist immer Ansichtssache. Aber ma nebenbei, nervt so eine fragestellung nur.
Ob man sich Emo nennen darf, wenn man mind 1. der beiden Sachen erfüllt, ist immer Ansichtssache. Aber ma nebenbei, nervt so eine fragestellung nur.
3.2.2012 19:39:46
ayu wird die nähere auskunft darüber erteilen. sie ist die oberste richterin in diesen dingen.
3.2.2012 19:45:32
Interessant ist eigentlich, dass es Leute gibt, die klar immer gegen Kastendenken sind und sich nicht in Klischees sehen wollen und wiederum welche, die exakt genau in solche gesteckt werden wollen.
Ich persönlich denke, man kann sich (jetzt oberflächlich als schlaumeier gesehen) nicht emo nennen.
Man kann weder eine Musikrichtung noch ein Modetrend sein.
Generell pflege ich immer gern zu sagen, dass man sich so anziehen soll, dass man sich gut fühlt.
Wenn du dadurch den Emo-style bevorzugst, ist das ja kein Ding.
Selbst wenn du die Musik nicht magst, hat das doch keinen zu interessieren, oder dich als "fake/wannabe" zu bezeichnen, da jeder seine Interessen und Vorlieben ja wohl klar aufteilen darf, wie es einem beliebt.
Jedenfalls muss ich mir zugestehen, dass es mir zu anstrengend ist, mich mit der frage auseinander zu setzen, ob ich Emo whatever bin oder irgendwie etwas ähnlich sei.
Ohne jetzt jemanden zu nahe zu treten muss ich ehrlich sagen, gibt es meiner Meinung nach andere Bereiche im leben, denen man mehr Aufmerksamkeit schenken sollte.
Damit hat man auch gleichzeitig weniger Sorgen im Kopf.
Ps. Die Fragestellung ist wirklich ziemlich irreführend.
lg Yoko
Ich persönlich denke, man kann sich (jetzt oberflächlich als schlaumeier gesehen) nicht emo nennen.
Man kann weder eine Musikrichtung noch ein Modetrend sein.
Generell pflege ich immer gern zu sagen, dass man sich so anziehen soll, dass man sich gut fühlt.
Wenn du dadurch den Emo-style bevorzugst, ist das ja kein Ding.
Selbst wenn du die Musik nicht magst, hat das doch keinen zu interessieren, oder dich als "fake/wannabe" zu bezeichnen, da jeder seine Interessen und Vorlieben ja wohl klar aufteilen darf, wie es einem beliebt.
Jedenfalls muss ich mir zugestehen, dass es mir zu anstrengend ist, mich mit der frage auseinander zu setzen, ob ich Emo whatever bin oder irgendwie etwas ähnlich sei.
Ohne jetzt jemanden zu nahe zu treten muss ich ehrlich sagen, gibt es meiner Meinung nach andere Bereiche im leben, denen man mehr Aufmerksamkeit schenken sollte.
Damit hat man auch gleichzeitig weniger Sorgen im Kopf.
Ps. Die Fragestellung ist wirklich ziemlich irreführend.
lg Yoko
Antworten
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