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wikileaks - was haltet ihr davon?

AssA Analyse
AssA Analyse (Rang: Master)
10.12.2010 19:52:46
einige haben vielleicht mitbekommen, dass der sprecher von wikileaks verhaftet wurde, ganz offensichtlich, weil er berichte der us diplomaten veröffentlicht hat.
das problem ist, dass er gegen kein gesetzt verstoßen hat.

was haltet ihr davon und wie findet ihr es, dass wikileaks solche informationen veröffentlicht?
dazu ein kleines vid.
http://www.youtube.com/watch?v=6JaIHPMMaRQ
AssA Analyse
AssA Analyse (Rang: Master)
10.12.2010 19:53:01
*platzhalter*
Ripe Cadavers
Ripe Cadavers (Rang: Rang)
10.12.2010 19:57:18
ich interessiere mich zwar nicht für das thema, dennoch finde ich es schon ein bisschen komisch das genau jetz 2 schwedinnen vorgeben von assange vergewaltigt worden zu sein...
Dennis Damned
Dennis Damned (Rang: Stammgast)
12.12.2010 10:41:27
Ich persönlich finde es gut das Wikileaks diese Infos rausgibt, so sehen wir Bürger auf der ganzen Welt was die Politik uns verschweigt.. und das jetzt die 2 Schwedinnen ankommen und meinen sie wurden von Assange vergewaltigt hat den Grund das er sich iwann stellt.. und das hat er mittlerweile..
Ich finde es sehr gut das Wikileaks auch ohne Assange weitermacht (:
Dave
Dave (Rang: Wird so langsam warm)
12.12.2010 10:54:33
Ganz einfach, seit wann beschäftigt sich Interpol mit Vergewaltigungen? ;) Allein daran sieht man schon, dass es nicht um die \"Vergewaltigungen\" geht.
Dennis Damncore
15.12.2010 18:00:01
stimmt ^^ gar nicht dran gedacht , nja hoffe er kommt wieder frei :)
Ben Atherton
Ben Atherton (Rang: Stammgast)
16.12.2010 11:21:49
Assange ist den Amis und den restlichen Politikern der Welt nur ein Dorn im Auge, was meint ihr was dieser Mensch schon vollbracht das ist fast unglaublich und mit seinen berrichten schwindet natürlich auch die "glaubwürdigkeit" (bewusst in anführungsstrichen) der amerikanischen Regierung.
Gelöscht. (Rang: )
4.1.2011 20:48:54
Thomas Thiel kritisierte in der FAZ die Anonymität und die fehlende Kontrolle von WikiLeaks. Dort würden auch klar als Fälschung erkennbare Dokumente veröffentlicht. WikiLeaks argumentiert, dass diese Dokumente von Anfang an klar als Fälschung markiert gewesen seien und eine Veröffentlichung der Dokumente im Kontext anderer Informationen wichtig sei. Nach demselben Prinzip wurde auch ein als gefälscht erkannter angeblicher AIDS-Test des Apple-Chefs Steve Jobs, der in Börsenkreisen zur Manipulation des Apple-Aktienkurses genutzt wurde, publiziert und öffentlich als Fälschung entlarvt.
Nach Angaben von WikiLeaks werden dort eingestellte Dokumente durch Investigativjournalisten untersucht. Dies beinhalte die Prüfung auf Authentizität, „Mittel, Motiv und Gelegenheit“ wie auch das Vermerken etwaiger Verdachtsmomente gegen die Authentizität eines Dokuments. Bis heute sei diesem Prozess kein Fehler nachgewiesen worden. Die weitere Prüfung der Dokumente erfolge in der Regel durch das Aufgreifen und die Analyse der Dokumente durch die etablierte Presse.

Daniel Domscheit-Berg, der selbst zweieinhalb Jahre für WikiLeaks tätig und einer der Sprecher war, krisitisierte nach seinem Weggang eine hierarchische Struktur mit zu starker Fixierung auf Julian Assange. Wikileaks trete für Transparenz und demokratische Werte ein, sei aber selber intransparent und nicht demokratisch kontrolliert, was eine Gefahr bedeute. WikiLeaks könne seine eigene Macht noch nicht verwalten.

Die Federation of American Scientists lehnte WikiLeaks Einladung, dem Beirat beizutreten, ab und begründete dies wie folgt: „Durch das Fehlen verantwortlicher redaktioneller Kontrolle können Veröffentlichungen sehr einfach zu einem Akt der Aggression oder einer Aufwiegelung zur Gewalt führen, nicht zu erwähnen den Eingriff in die Privatsphäre oder den Angriff auf den guten Geschmack.“ Die Federation verweist weiter auf den Unterschied zwischen der unerlaubten Veröffentlichung von vertraulichen Dokumenten eines autoritären Staates und denen eines demokratischen Rechtsstaates. Die Bürger von demokratischen Staaten würden über Grundrechte verfügen, mit denen sie ihre Rechte geltend machen könnten. Ebenfalls wird auf die Gefahr von Missbräuchen hingewiesen, da jedermann anonym ungeprüfte Dokumente veröffentlichen könne.

John Young, Gründer von Cryptome, einer seit 1996 bestehenden Webseite mit ähnlicher Zielsetzung wie WikiLeaks, schrieb Ende 2010 einen Nachruf auf WikiLeaks. Er kritisierte, Dokumente würden zu langsam veröffentlicht und WikiLeaks sei inwischen zu sehr auf die Person Julian Assange und auf Medienwirksamkeit zentriert. Der Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales äußerte sich Ende September 2010 kritisch zu den im Juli 2010 von WikiLeaks veröffentlichen Dokumenten zum Krieg in Afghanistan. Er bemängelte, dass WikiLeaks auf die Schwärzung jeglicher Namen verzichtete, darunter auch die von afghanischen Informanten der westlichen Truppen. Damit werde das Leben unschuldiger Menschen riskiert, warf er WikiLeaks vor. Grundsätzlich befürworte er Möglichkeiten, mittels derer Geheimnisträger Fehlverhalten aufdecken könnten. Dies müsse aber mit journalistischer Integrität und Verantwortung einhergehen.
Gelöscht. (Rang: Wird so langsam warm)
19.1.2011 18:03:22
Dank wikileaks erfahren wir was die großen mächte über uns denken und das sind wirklich nich tolle sachen.

und das nun wikileaks fans von der us regierung überwacht werden ist ein no go.. >;I
Nibelung 88
Nibelung 88 (Rang: Wird so langsam warm)
19.1.2011 21:48:01
> Dank wikileaks erfahren wir was die großen mächte über uns denken und das sind wirklich nich tolle sachen.> > und das nun wikileaks fans von der us regierung überwacht werden ist ein no go.. >;I
Die von Wikileaks veröffentlichten Botschaftsdepeschen enthalten einige Einschätzungen des amerikanischen Botschafters in Berlin zu deutschen Politikern. Dabei sind vorallem die Politiker positiv bewertet worden, die Positionen vertreten, die der US-Regierung entgegen kommen. So ist Schäuble zum Experten in Sachen Sicherheitspolitik erklärt worden, während Politikern, die sich etwa für Datenschutz einsetzen vorgeworfen wurde, sie hätten die amerikanischen Datenschutzmechanismen nicht verstanden. Schließlich sind diese Berichte des Botschafters das Grundgerüst für die Deutschlandpolitik (und gegebenenfalls auch darüber hinaus) Amerikas. Anhand dieser Depeschen lässt sich planen, an wen man mit einem Anliegen herantritt und welche Möglichkeiten sich überhaupt ergeben. Das sollte man bedenken.
Xoon DellaSchizoidien
Xoon DellaSchizoidien (Rang: Stammgast)
11.6.2011 14:39:04
ich bin für wikileaks
Benny Phrasenmäher
Benny Phrasenmäher (Rang: Wird so langsam warm)
6.7.2011 20:55:09
wikileaks ist ne gute sache.
Hab mir viele teile der Seite auf meinem PC gespeichert.

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